PARKINSON TERMINATOR-PROJECT, ein Uwe Radelof – Projekt

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ERSTER IHV, KAPITEL IV: Fortschrittsbericht 01

Letztes Update: 30.12.2025

Vorab eine gute und eine schlechte Nachricht:

Die schlechte Nachricht: Bislang ist es mir nicht gelungen, mich zu heilen oder den Krankheitsfortschritt aufzuhalten. Angesichts der kurzen Zeitspanne seit Beginn des individuellen Heilversuchs im Jahr 2023 im Vergleich zur langen Krankheitsdauer seit der Diagnose Parkinson im Jahr 2008 hatte ich das auch nicht wirklich erwartet – nur gehofft.

Die gute Nachricht: Der Weg, den ich (den wir) eingeschlagen habe(n), scheint jedoch der richtige zu sein. Eine Email von Professor Dr. Rudi Balling aus dem Juli und ein Video über Prof. Dr. Bas Bloem – Winner of the Robert A. Pritzker Prize for Leadership in Parkinsons research 2025 by The Michael J. Fox Foundation – haben mich darin zusätzlich bestärkt.

Das anläßlich der Preisverleihung produzierte Video beginnt mit den folgenden Worten von Bas Bloem: „Parkinson’s is complex. It’s multifactorial. Maybe we need to slow down Parkinson’s with a combination of drugs or an intervention that tackles multiple mechanisms at the same time. are mainly interested in non-pharmacological approaches, multi-disiplinary care and anything literally it takes.“

Später sagt er: „One of my most exiting studies was the Park in Shape trial where we delivered a home based exercise intervention. We had brain scans before and after exercise and in the exercise group only the brain started to make new connections.“

Rudi Balling schrieb mir:

Hallo Uwe,

Ich hoffe es geht Dir gut. Anbei ein interessanter “Scoping Review” von Jared Roach, Lee Hood und anderen. Er handelt zwar von Alzheimer, aber die Thematik der Multi-Domain-Therapie ist natürlich auch für Parkinson hoch relevant und entspricht so ziemlich dem, was Ihr mit dem Terminator Projekt angehen wollt.
Viel Spaß beim Lesen.

Rudi“

In der Veröffentlichung (preprint 15.06.2025): Multidomain Therapy for Alzheimer’s Disease: A Scoping Review werden Studien vorgestellt, die mehrere therapeutische Ansätze gleichzeitig kombinierten z. B. Ernährung, Bewegung, kognitives Training, soziale und psychologische Unterstützung.

Diese Multidomain (Multiplex) Ansätze führten zu einer signifikant höheren Wirksamkeit im Vergleich mit Ein-Wirkstoff-Therapien bei Patienten mit Alzheimer.

Besonders erfolgreich war die FINGER-Studie, die mit Ernährung, Bewegung, kognitivem Training und vaskulärem Risikomanagement über einen Zeitraum von zwei Jahren deutliche Verbesserungen kognitiver Funktionen zeigte. Verstehen, lässt sich das auf der Basis der Erkenntnis: Alzheimer entwickelt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer miteinander interagierender, dysfunktionaler biologischer Systeme. Diese Systeme lassen sich nach Domänen kategorisieren, etwa Entzündung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Proteostase oder Stoffwechsel. Die spezifischen Ursachen der Alzheimer-Krankheit unterscheiden sich zwischen Individuen, doch bei jedem Einzelnen ist es wahrscheinlich, dass die Ursachen aus mehreren dieser Domänen stammen.

Wir können diese Therapie der Beseitigung der Ursachen auch als Präventiv-Maßnahmen zum Erhalt der individuellen Rest-Gesundheit betrachten. Ist der chronische multifaktorielle Dauerstress beendet, können die körpereigenen Regenerations- und Reparatur-Mechanismen den Heilungsprozess einleiten.

Daraus folgt: Personalisierung ist entscheidend: Verschiedene Patienten benötigen unterschiedliche Kombinationen von Maßnahmen.

Die so erzielten Therapieerfolge unterstützen die im Rahmen unserer Individuellen Heilversuche verfolgte Strategie zur Diagnostik der verschiedenen individuellen Ursachen der Erkrankung eines jeden einzelnen Patienten und die daraus abgeleiteten individuellen Multiplex-Therapiemaßnahmen. Aber die tatsächliche Wirksamkeit für Parkinson muss erst noch gezeigt werden.

Fazit: Wir sind (wahrscheinlich) auf dem richtigen Weg, der komplexen Parkinsonschen Krankheit angemessen zu begegnen.

Mehr noch, die Entwicklung einer wirksamen Strategie zur Prävention und für eine kausale Therapie von Parkinson scheint in greifbare Nähe zu rücken. Sie basiert offenbar – auf einer klaren, einfachen Logik, die dem entspricht, was in Kapitel IHV 1-3 unter ptp42.de und erstmals bereits 2021 vorgeschlagen wurde: Um eine multikausale Krankheit kausal therapieren zu können, müssen bei jedem Patienten alle Ursachen diagnostiziert und beseitigt werden.

Hier geht es weiter:

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