PARKINSON TERMINATOR-PROJECT

WER BIN ICH – UND WENN JA, WIE VIEL DAVON IST PARKINSON?

Die U.R.-Story

Hier entsteht eine langsam länger werdende Geschichte über das PARKINSON  TERMINATOR-PROJECT und seinen Initiator, mich – Uwe Radelof (U.R.).

Sie erfahren etwas über den – zunächst schleichenden, dann heftigen – Beginn meiner Erkrankung – vor der Diagnose, über die Diagnose und über das unaufhaltsame Fortschreiten des noch unheilbaren Leidens sowie dessen Auswirkungen auf mich, meine Beziehung (Silvester 1984 – Herbst 2019), meine Familie, meine berufliche Karriere, mein Leben…

Mich würde sehr interessieren, ob Sie – falls Sie auch (schon) Patient sind – ähnliche Erfahrungen/Beobachtungen gemacht haben, oder ob es bei Ihnen ganz anders gelaufen ist. Auch an Fragen zum Projekt und zu meiner Person bin ich interessiert. Interessiert überhaupt jemanden, was hier steht? Wer möchte mehr erfahren?

Über eine Antwort/Nachricht an uwe.radelof@ptp42.de oder an +49 152 – 260 39 133 würde ich mich sehr freuen.

1998-2006 Erste Anzeichen – die Krankheit schleicht sich an.

Während meiner Doktorarbeit fiel mir auf, dass ich einige Gerüche anders (nicht so differenziert?) wahrnahm als andere Leute und mein in der Kindheit hochsensibler Geruchssinn stark nachgelassen hatte. Ich kann mich an eine ganz konkrete Situation im Labor erinnern, in der mir das auffiel und ich darüber nachdachte.

2001, Schluckbeschwerden, Charité: organisch alles OB

In 2001 bekam ich Schluckbeschwerden, krampfartige Schmerzen im Rücken. Während eines stationären Aufenthalts in der Gastroenterologie der Charité, wurde ein "diffuser Ösophagus-Spasmus" diagnostiziert, den man nicht zuordnen und auch nicht behandeln konnte. Einer der behandelnden Professoren sagte mir zur Entlassung: "Da kann mann nichts machen. Organisch ist alles o. B. Machen Sie sich nicht zu große Sorgen. Es gibt Leute, die entwickeln eine Phobie, wissen Sie?! Aber die werden woanders behandelt..."

Nach meiner Parkinson-Diagnose war ich nochmals dort, um darauf aufmerksam zu machen, dass meine Beschwerden offensichtlich Frühzeichen der Erkrankung waren. Ich wurde jedoch nur gefragt, ob ich ein aktuelles Problem hätte oder nur in die Sprechstunde gekommen sei um diese Vermutung mitzuteilen...

2002/2003, Bronchitis bis zur Geruchsblindheit

Im Winter 2002/2003 bekam ich 3x eine Bronchitis, die jeweils antibiotisch behandelt werden musste (Infektionsquelle wahrscheinlich Kinderkrippe). Nach Ausheilung bemerkte ich, dass die mit dem Schnupfen verbundene Störung des Geruchsvermögens, nicht verschwand. Es blieb eine nahezu vollständige Geruchsblindheit. Deren Ursache konnte von dem durch mich konsultierten HNO-Arzt trotz umfangreicher Diagnostik, MRT etc. nicht gefunden und somit auch keine Therapiemöglichkeit aufgezeigt werden.

2007 Deutliche Symptome – aber keine Diagnose. Beruflicher und persönlicher Lockdown.

schwere Schlafstörungen, Depression, Tremor und Steifigkeit in der linken Hand und im linken Arm, Gangstörungen (schlurfiger Gang) sowie Freezing-Episoden mit Sprachstörungen und einem häufig starren, emotionslosen Gesichtsausdruck (Pokerface, Salbengesicht).

Eigentlich war ich gerade im Begriff so richtig durchzustarten, als Familienvater gemeinsam mit meiner Frau (39), Tochter (7), Sohn (3) im eigenen, 2005-2006 neugebauten Haus in Potsdam und als Unternehmer - als Spiritus Rector, Mitgründer und CEO der ATLAS Biolabs GmbH, Gründung 11.09.2006, eine Ausgründung aus dem RZPD Deutsches Ressourcenzentrum für Genomforschung. Die Dienstleistungskomponente wid bis heute von der ATLAS Biolabs fortgeführt.

Die Idee, gemeinsam mit verwandt.de einen Klon von 23andme in Europa zu schaffen, die ich Daniel Grözinger, damaliger CEO von verwandt.de während eines Besuchs der ATLAS Biolabs in Berlin vorgeschlagen hatte, diskutierten er und ihr Investor, Hasso Plattner, zunächst mit Sergey Brin (einer der beiden Gründer von Google) und setzten sie schließlich mit myheritage.de in die Tat um.

Die Pläne zu "Theranostics" von Krebs als Business-Unit von ATLAS aufzubauen, wurden nach meinem Ausscheiden verworfen und schließlich in der 2008 gegründeten Fima Alacris Theranostics realisiert. Wesentliche Komponenten des Konzepts entstanden während meines Besuchs des Broad-Instituts, im Gespräch mit Roman Thomas, in der Bar "The Harp" in Boston. Aus diesen Ideen enstand zunächst das vom BMBF geförderte "Mutanome-Projekt", das seinerseits eine wesentliche Basis für das Alacris-Geschäftsmodel lieferte. Vom Spiritus Rector der Alacris Theranostics, Hans Lehrach, erhielt ich denn 2008 auch das Angebot Firmenanteile als Mitgründer zu erwerben und die Anfrage, ob ich die Position des CEO übernehmen möchte (s. u.).

Privatgeschäftlich verfolgte ich (verfolgte mich) das Projekt Erschließung und Vermarktung des "Wohn- und Ferienparks am Salzhaff/Ostsee" mit 82 Bauparzellen. Dieses Projekt hatte mein Vater kurz vor seinem Tod in 2003 begonnen und wurde von mir nach seinem Tod weitergeführt.

Aber irgendwie funktionierte ich ab ca. 2007 zunehmen schlechter. Ich erhielt wegen meines z. T. merkwürdigen Auftretens, meiner komischen Körperhaltung, meiner Stimmungsschwankungen, herabgesetzten Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Langsamkeit etc. viel Kritik und teilweise Spott. Keiner, auch kein Arzt konnte mir sagen, was mit mir los war. Die Mehrheit meiner Mitgesellschafter und Investoren drängte mich schließlich, meine Position als CEO aufzugeben und mit dem Verkauf meiner Firmenanteile aus der Firma auszuscheiden. Schließlich saß ich zu Hause und war für meine Familie nur noch eine Last. Firma weg. Job und berufliche Perspektive weg. Verwandtschaft, Freunde und Geschäftspartner, Nachbarn... enttäuscht. Gesundheitszustand merklich angeknackst, mit einem "Tatterich wie ein Greis" und keiner Ahnung, was mit mir los war. Ich fühlte mich als totaler Versager mit großartigen Unternehmensplänen aber leider unfähig diese in die Tat umzusetzen. Eine Schande insbesondere für meine Familie, die ich durch mein "unverantwortliches Handeln" in Bedrängnis gebracht hatte. Schließlich fasste ich einen Entschluss... musste jedoch feststellen, dass ich auch dazu nicht in der Lage war...

2010-2017 „Das nächste große Ding – echt kongenial!“

...dass es mir wohl nicht mehr gelingen würde, in der Biotech-Branche doch noch Karriere zu machen, DIE Idee für eine "Internetfirma" und gründete mit zwei Partnern die CONGENIAL42 GmbH. Mehr als ein Dutzend Gesellschafter - zum Teil dieselben, die auch schon in die ATLAS Biolabs investiert hatten, erwarben Unternehmensanteile und stellten dem Unternehmen Risiko-Kapital zur Verfügung. Wir waren alle der Meinung, das wird wohl „das nächste große Ding“ - eine Art Enantiomer von Amazon.

In 2012 schied ich - nicht ganz freiwillig - per Aufhebungsvertrag aus dem Biotech-Unternehmendem aus, um mich ganz auf den Aufbau der CONGENIAL42 zu konzentrieren. Im Gegensatz zu den Anforderungen in der Biotechnologie, war ich nun räumlich und zeitlich weitgehend unabhängig. Alles was ich brauchte war ein Telefon, ein Laptop und eine schnelle Internetverbindung - und Investoren. Wirklich?

In 2013 gründete ich die CONSTRUCT42 GmbH, insbesondere um das Risiko für die Erschließung des dritten und letzten Bauabschnitts des Ferienhausgebiets (23 Bauparzellen, s. o.) zu begrenzen. Zum Erlangen des benötigten Kapitals verkaufte ich Unternehmensanteile an zwei Gesellschafter aus der Baubranche. Ich hatte 10 Jahre lang versucht, diesen Bauabschnitt so zu veräußern, wie er war - als Rohbauland. Er galt schließlich als unverkäuflich. Auch die Gemeinde hatte mein Angebot, diesen für einen Euro an sie zu verkaufen, abgelehnt, denn es gab nicht nur monatliche Zahlungsverpflichtungen für jede Parzelle. Es  bestand auch gegenüber allen bisherigen Grundstückskäufern die Verpflichtung, die Erschliessungsmaßnahmen für alle 82 Parzellen - also auch für die verbliebenen 23 - durchzuführen. Das bedeutete eine Investition von nochmals mehreren hunderttausend Euro von denen nicht sicher war, ob sie durch Parzellenverkäufe wieder erwirtschaftet werden können. Würde die Erschließung jedoch nicht durchgeführt, drohten empfindliche Schadenersatzklagen von mittlerweile mehr als 50 neuen Eigentümern. Eine Zwickmühle. Erben hatte ich mir früher immer irgendwie leichter vorgestellt...

Meine Freizeit verbrachte ich mit meiner Familie. Für Freunde, meine Studentenverbindung, Rupertia zu Heidelberg, Hobbys etc. hatte ich bzw. nahm ich mir, wie in den Jahren zuvor, keine Zeit.

2017 Späte Erkenntnis – auch dank Parkinson – und Medikation.

...meine Krankheit zu verstecken. Sie stand mir ins Gesicht geschrieben und zeigte sich bei jeder Bewegung, man konnte sie hören, wenn ich sprach... Was tun?

Ich kehrte an meine liebste frühere Wirkungsstätte, das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (MPI MG), zurück, um den Kampf gegen diese Krankheit aufzunehmen und initiierte das PARKINSON TERMINATOR-PROJECT (PTP42.de).

Mit dem Aufbau des PTP42-Netzwerks begann ich im Frühjahr 2017. Von Beginn an dabei sind mein behandelnder Arzt, der Neurologe, Prof. Dr. Andreas Kupsch (s. Mitwirkende), der die Krankheit in 2008 in der Charité bei mir diagnostizierte, mein Doktorvater und väterlicher Freund, Prof. Dr. Hans Lehrach (s. Mitwirkende) sowie mein Freund und Geschäftspartner Matthias Thiel (s. Mitwirkende).

Auf dem Deutschen Parkinson-Kongress in Baden-Baden im Mai 2017 konnte ich einen der international renommiertesten Parkinson-Forscher, Prof. Dr. Wolfgang Oertel, als Unterstützer des PARKINSON TERMINATOR-PROJECTS gewinnen.

Inzwischen gehören Patienten, Patienten-Organisationen, Wissenschafler verschiedener Fachrichtungen, Partnershops, Künstler, Musiker, Ärzte, Apotheker zum noch langsam wachsenden Netzwerk.

Im Juli 2017 erhielt das PARKINSON TERMINATOR-PROJECT die erste Förderung von der Deutschen Parkinson Vereinigung (DPV) s. Mitwirkende.

 

2016-2021 Erbstreit, Ehevertrag, Scheidung, Obdachlosigkeit, Insolvenz – und der Rechtsstaat

Aufgrund von Erbstreitigkeiten, die seit mehr als einem Jahrzehnt (seit 2003) andauern - seit 2016 mit juristischem Beistand und seit 2017 vor Gericht - geriet ich ab 2016 in eine schwere finanzielle Krise, die 2019 meine private Insolvenz zur Folge hatte. Im Zuge dieser Entwicklung ist zudem meine Ehe zerbrochen (v. seit 1984, verheiratet seit 1990). Ausserdem ist meine Parkinson Erkrankung in dieser Zeit sehr weit fortgeschritten. Vom 29.10.2019 bis zum 30.06.2021 war ich zudem ohne festen Wohnsitz.

Wie kam es dazu?
Die eigentliche Ursache, neben dem Fehlverhalten der unmittelbar Beteiligten, liegt meiner Meinung nach in einem völligen Versagen des Rechtsstaates bzw. der in seinem Namen und Auftrag handelnden Personen: Rechtsanwälte, Notare, Richter…

Nach dem Tod unseres Vaters in 2003 gab es andauernde Erbstreitigkeiten mit meinem Bruder. Um diese zu beenden, übernahm ich 2013 im Rahmen einer gegenständlich beschränkten Erbauseinandersetzung den dritten Bauabschnitt eines Ferienhausgebietes, den wir als Rohbauland geerbt hatten.

Ich hatte mehr als 10 Jahre lang versucht, diesen Bauabschnitt so zu veräußern, wie er war - als Rohbauland. Er galt schließlich als unverkäuflich. Auch die Gemeinde hatte unser Angebot, diesen für einen Euro an sie zu verkaufen, abgelehnt, denn es gab monatliche Zahlungsverpflichtungen für jede Parzelle. Ausserdem bestand 1. gegenüber der Gemeinde (laut Erschließungsvertrag) und 2. auch gegenüber allen Grundstückskäufern die Verpflichtung, die Erschliessungsmaßnahmen für alle 82 Parzellen - also auch für die verbliebenen 23 - durchzuführen. Das bedeutete eine Investition von nochmals mehreren hunderttausend Euro von denen nicht sicher war, ob sie durch Parzellenverkäufe wieder erwirtschaftet werden können. Würde die Erschließung jedoch nicht durchgeführt, drohten empfindliche Schadenersatzklagen von der Gemeinde und von mittlerweile mehr als 50 neuen Eigentümern. Eine Zwickmühle. In 2011 fand sich zwar plötzlich und unerwartet ein Käufer und es wurde ein notarieller Kaufvertrag geschlossen. Aber als der Käufer nach mehr als einem Jahr den Kaufpreis nicht bezahlt hatte, traten wir vom Vertrag zurück. Für einen Ausgleichsbetrag in Höhe von etwas mehr als 50% des im gescheiterten Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreises übernahm ich schließlich den Anteil meines Bruders. Nun trug ich das Risiko der Erschließung und Vermarktung allein.

Um das Risiko für die Erschließung und Vermarktung des dritten und letzten Bauabschnitts des Ferienhausgebiets (23 Bauparzellen, s. o.) zu begrenzen, gründete ich 2013 die CONSTRUCT42 GmbH. Diese wiederum beauftragte alle an den Erschießungsmaßnahmen beteiligten Firmen. Die meisten von diesen gingen in Vorleistung. Es wurde jeweils vereinbart, dass die Bezahlung der Leistungen schrittweise mit dem Abverkauf der Bauparzellen erfolgen sollte.

Im Notarvertrag vereinbarten mein Bruder und ich die Zahlung eines Ausgleichsbetrages für die Übernahme seines Eigentumsanteils durch mich. Die Bezahlung sollte in mehreren Schritten erfolgen, eine Anzahlung in Höhe von 15% sowie Teilzahlungen in Höhe von jeweils 5% des gesamten Ablösebetrages bei jedem Verkauf einer voll erschlossenen Bauparzelle. So sollte der vereinbarte Ausgleichsbetrag nach 17 Parzellenverkäufen vollständig bezahlt sein 17x5%=85%. Die 85% wurden mit einer Sicherungshypothek* in dem Grundbuch des unerschlossenen Rohbaulandes besichert.

*Die Sicherungshypothek ist ein Spezialfall einer Grundschuld. Sie ist streng akzessorisch. Das bedeutet, dass das Recht des Gläubigers aus der Hypothek sich nur nach der mit ihr verbundenen Forderung bestimmt (§1184 BGB). Ist die mit ihr verbundene Forderung beglichen, erlischt sie automatisch und wird zur Eigentümergrundschuld.

Doch auch als bereits nach dem 11 Parzellenverkauf 115% bezahlt waren, akzeptierte der Notar unter Missachtung des Vertrages und des §1184 BGB weitere Forderungen meines Bruders. Er erklärte, er sehe auch keine Notwendigkeit, dass mein Bruder die Sicherungshypothek löschen müsse, solange dieser der Meinung sei, ggf. noch andere Forderungen gegen mich geltend machen zu können. Ob das rechtmäßig sei könne letztlich nur ein Richter entscheiden. Das ermunterte meinen Bruder für den nächsten Verkauf nochmals 25% des Gesamtausgleichsbetrages und somit fast den Gesamterlös des Parzellenkaufpreises zu verlangen. Auch dieser Forderung entsprach der Notar. Nur dem Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden des Käufers ist es zu verdanken, dass der Kaufpreis nicht an meinen Bruder bezahlt wurde. Im Gegenzug ließ mein Bruder für diese Parzelle die Sicherungshypothek nicht löschen. Der Käufer wartet nun seit 2016 auf den Vollzug des Kaufvertrages. Diese und alle übrigen Parzellen waren dauerhaft und unrechtmäßig von einer rechtlich bereits erloschenen Sicherungshypothek blockiert.

Nun blieb mir nur, die Verkäufe zu stoppen. Die Verkaufserlöse, die zur Bezahlung der Erschließungsmaßnahmen benötigt wurden, blieben aus. Es entstand eine existenzbedrohende finanzielle Notlage.

Alle in 2016 unternommenen gütlichen Einigungsversuche - zunächst ohne, später mit juristischem Beistand, scheiterten. Trotz völliger Erfolglosigkeit meines damaligen Rechtsanwalts entstanden Rechtsanwaltskosten von mehr als 20.000 €.

Nun wand ich mich hilfesuchend an den Rechtsstaat und beauftragte einen Rechtsanwalt mit der Einreichung einer Klage im, Juni 2017. Leider reichte dieser die Klage am nicht zuständigen Landgericht in Potsdam ein. Ausschließlicher Gerichtsstand ist jedoch das Landgericht in Schwerin (s. u.), da es sich bei dieser Angelegenheit um eine dingliche Sache (Immobilie) handelt, die im Zuständigkeitsbezirk des Landgerichts Schwerin belegen ist.

Der Richter am Landgericht Potsdam übersah oder ignorierte diese Rechtsgrundlage und erklärte das Landgericht für zuständig. Dieser Richter folgte auch meinem Antrag nicht, meinen Bruder zur Löschung der streng akzessorischen Sicherungshypothek zu verurteilen, obgleich er feststellte, dass die Sicherungshypothek voll erfüllt und sogar überzahlt sei. Auch als mein Bruder in seiner Klageschrifterwiderung vom 24.07.2017 erklärte, dass die zugrunde liegende Urkunde 585/2013 voll erfüllt sei und er keine weiteren Forderungen mehr geltend mache, änderte der Richter seine Meinung nicht. Eine Verweisung an den ausschliesslichen Gerichtsstand (Landgericht Schwerin), lehnt er ebenso ab. Er erklärte schliesslich, er handle nicht entsprechend irgendwelcher Gesetze, Paragraphen oder Urteile sondern nach Gefühl. Dazu zitierte er den ehemaligen Ministerpräsidenten von Bayern, Edmund Stoiber, der gesagt haben soll: „In der Politik können manchmal auch Gefühle Wahrheiten bedeuten.“ Das nehme er auch für sich in Anspruch.

Ich wandte mich Hilfe suchend an die Landgerichtspräsidentin des Landgerichts Potsdam. Ein persönlicher Termin wurde jedoch abgelehnt. Meine schriftliche Bitte um Unterstützung (Brief-an-Landgerichtspräsidentin-Potsdam vom 05.10.2018) wurde als unberechtigte Beschwerde abgewiesen, mit Verweis auf die richterliche Freiheit.

Erst als der Richter das Verfahren gesundheitsbedingt an eine andere Richterin übergeben musste, wurde meinem Antrag auf Verweisung an das Landgericht Schwerin stattgegeben. Durch dieses wurde mein Bruder am 07. November 2019 zur sofortigen und bedingungslosen Löschung der Sicherungshypothek verurteilt. Er ging in Berufung. Diese wurde von Oberlandesgericht Rostock als unbegründet zurückgewiesen. Seit Dezember 2020 ist das Urteil gegen meinen Bruder rechtskräftig. Auf der Basis des vollstreckbare Urteils wurde durch das Grundbuchamt in Grevesmühlen die Löschung der Sicherungshypothek vorgenommen. Ab jetzt können weitere Grundstücke verkauft werden (s. nächster Abschnitt mit grüner Überschrift:

Ferienhausgrundstücke am Salzhaff/Ostsee zu verkaufen

Es hat endlose fünf Jahre gedauert und mehr als 100.000 € Rechtsanwaltskosten bei mir verursacht,
auf dem Rechtsweg prüfen zu lassen, ob eine Rechnung, für die der Zahlungsbeleg vorliegt und der Empfänger bestätigt hat, dass er den gesamten Rechnungsbetrag erhalten hat, bezahlt ist oder nicht. Von Beginn an lagen alle Informationen und Belege sowie die Empfangsbestätigung meines Bruders vor. Meine Familie lebte jahrelang in hellster Aufregung. Meine Firma CONSTRUCT42 musste ich zur Insolvenz anmelden. Die geschäftlichen Beziehungen zu meinen Geschäftspartnern sind zerstört. Ich musste zur Abwendung der Insolvenz und der Zwangsversteigerung unseres Wohnhauses in Potsdam in 2017 mein Haus in Wismar, das ich gerade renoviert hatte, in einem Notverkauf verkaufen. Meine Ehe (v. seit 1984, verheiratet seit 1990) ist daran zugrunde gegangen. Meine Familie zerbrochen. 

Am 12. Juli 2018 unterzeichnete ich nach fast 30 Jahren Ehe einen von meiner verständlicherweise in Panik geratenen Frau vorgelegten Ehevertrag - aufgrund der Umstände ohne jeden Änderungswunsch und ohne die im Vertrag erwähnten aufklärenden Gespräche mit dem Notar geführt zu haben. In dem Vertrag verzichte ich auf sämliches unbelastetes Eigentum und auf jegliche Ansprüche wie z.B. den Ehegatten-Unterhalt, den Versorgungsausgleich etc. auch für den Fall eines (absehbaren) Notfalls. Mir blieb nur ein Teil meines Erbes, das jedoch durch eine Sicherungshypothek meines Bruders blockiert und darüber hinaus erheblich belastet war. Kurz darauf erhielt ich die Scheidungsklage und die Klage auf alleinige Nutzung unseres Wohnhauses. Dieses musste ich im Oktober 2019 verlassen (Zwangsräumung durch den Gerichtsvollzieher) und bin seitdem ohne festen Wohnsitz.

Ein Attest beedndet mein behandelnder Neurologe mit den folgenden Worten:

Unser Haus in Potsdam, das zu Hause unserer Familie, wurde durch meine Ex-Frau, der das Haus, das 2017 mit einem Teil des Verkaufserlöses meines Hauses in Wismar vollständig entschuldet wurde, nun uneingeschränkt zum Alleineigentum gehörte, im März 2020 verkauft.

Als vorläufiger Tiefpunkt meiner persönlichen Entwicklung wurde das Insolvenzverfahren über mein Vermögen eröffnet (auf Antrag eines meiner Rechtsanwälte, der die Forderung bereits mit einer Zwangssicherungshypothek in einem der Grundbücher der Bauparzellen in Boiensdorf absichern liess und fest davon ausging, dass er seinen offenen Rechnungsbetrag auf jeden Fall bekommen wird. Als milderes Mittel hätte er auch die Zwangsversteigerung der entsprechenden Parzelle beantragen können (müssen?) Aber am 04. Januar 2020, während eines zweimonatigen stationären Klinikaufenthaltes, unter anderem in der Parkinson-Spezialklinik in Belitz - ich war unfähig mich zu wehren und Beschwerde oder Einspruch einzulegen – wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Der Betrag, der zur Insolvenzanmeldung führte, war der Restbetrag in Höhe von 3.500 Euro für eine bereits teilweise bezahlte Rechnung. Diese Summe hatte ein Freund von mir bei meinem Fachanwalt für Insolvenzrecht hinterlegt (s. Quittung). Das war notwendig, da ich nach Stellung des Insolvenzantrages nicht mehr berechtigt war, die Rechnung zu begleichen. Das wäre eine unrechtmäßige Gläubiger-Bevorzugung gewesen. Eine unbeteiligte Partei (mein Freund) hingegen durfte die Rechnung begleichen. Das genügte diesem Rechtsanwalt jedoch nicht, um seinen Insolvenzantrag zurück zu ziehen. Er verlangte 12.000 € in bar oder durch Dritte, da ich ja nicht mehr berechtigt sei, das Geld auf offiziellem Wege zu übergeben. Dieses Vergleichsangebot liegt mir als Email vor. Nach Erhalt dieser 12.000 € sei er bereit den Insolvenzantrag zurück zu nehmen. Auch dieses Geld war vorhanden. Es wurde mir von meinem Bruder zur Abwendung der Insolvenz zur Verfügung gestellt (s. notarielle Urkunde und Kontoauszüge).
zur Bezahlung kam es jedoch nicht mehr, da das Insolvenzverfahren vorschnell eröffnet wurde.
Und ja, auch alle anderen offenen, unstrittigen Rechnungen hätten bezahlt werden können.

Als ich am 21. Januar 2020 aus der Klinik entlassen wurde, war die Einspruchsfrist gegen die Eröffnung des Verfahrens bereits abgelaufen.

Die vom Insolvenzverwalter zur Tabelle “festgestellten Forderungen“ belaufen sich auf ca. 200.000 Euro. Diese ergeben sich aus ca. 90.000 € Rechtsanwaltskosten und ca. 70.000 € Erschließungskosten sowie sonstigen Kosten.
Auf dem Konto des Insolvenzverwalters befinden sich >70.000 €. Der zu erwartende Verkaufserlös aus den Grundstücksverkäufen liegt deutlich über der Summe aller “festgestellten Forderungen“.

Ich bin nun auf der Suche nach Grundstückskäufern und einem Investor, der möglichst alle Forderungen der Gläubiger aufkauft und es möglich macht, das Insolvenzverfahren zu beenden.

Ferienhausgrundstücke am Salzhaff/Ostsee zu verkaufen

FERIEN- & WOHNPARK “AM SALZHAFF”/Ostsee

23974 Boiensdorf/Ostsee

 

Grundstücke: 82 (+3) Baugrundstücke für Ferien- und Wohnhäuser

Größen: 307 m² ... 1.029 m²

Preise: ab 200,00 €/m²

noch verfügbar: 9 (+2)

B-Plan-Gebiet: Rechtskräftiger B-Plan als Download:
Teil-1 |Teil-2 | Teil-3

Genehmigte Bebauung:

a) Bereich WA: Einfamilienhäuser, Wohnhäuser mit bis zu zwei Wohnungen (und zusätzlich jeweils ein Ferienwohnung)

b) Bereiche SO1 und SO2: Ferienhäuser

Zuständiges Bauamt:

Amt Neuburg, www.amt-neuburg.de

 Tel: 038426 / 410 – 0

 Ansprechpartner: Birger Lange (zuständiger Abteilungsleiter)

BAUGEBIET

Das Baugebiet ist eingeteilt in ein “Allgemeines Wohngebiet” (WA; Bauabschnitt A), in dem Ferien- oder Wohnhäuser mit jeweils bis zu 2 Wohnungen und jeweils 1 Ferienwohnung sowie in ein “Sondergebiet Erholung” (SO1 und SO2, Bauabschnitte B und C), in dem Ferienhäuser errichtet werden dürfen. Der östlich angrenzende Bereich wurde dauerhaft für Belange des Naturschutzes gesichert.

 

LAGE

Die Grundstücke befinden sich in Boiensdorf, inmitten der Natur, in Küstennähe (Salzhaff) und direkt am  Ostseeküsten-Radweg (EV10). Boiensdorf  und Umgebung ist noch immer ein “Geheimtipp” für einen ruhigen, erholsamen Urlaub an der natürlichen, mecklenburgischen Ostseeküste und das Salzhaff gilt als Surferparadies – insbesondere für Kitesurfer. Hier finden Sie auch eine der besten Kite-Surf-Schulen Deutschlands, die von Carsten Ritter geführt wird.  Der kinderfreundliche Naturstrand am Salzhaff sowie Surfmöglichkeiten befinden sich in ca. 700 m Entfernung.

Boiensdorf liegt ca. 15 km nordöstlich der Hansestadt Wismar (Altstadt seit 2002 UNESCO “Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit”) auf halbem Wege zum Ostseebad Rerik. Die Fernverbindung erfolgt über die A20 und die A241 (s. Abb. oben).

In Boiensdorf und seiner Umgebung gibt es verschiedene Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten. Über weiterführende Informationen und Anregungen verfügt der "Windmühlen- und Museumsverein Stove", der Fremdenverkehrsverein "Salzhaff” und die im Ferienpark ansässige Steinke OHG. Die Steinke OHG ist auch als Verwalter der Eigentümergemeinschaft tätig und übernimmt auf Wunsch die Vermietung und die Bewirtschaftung von Ferienhäusern und -wohnungen.

 

Links:

  1. Ostseeküsten-Radweg

de.wikipedia.org/wiki/Ostseeküsten-Radweg_(EV10)

2. Kite-Surf-Schulen:  www.kite-surfers.de

3. Strand am Salzhaff:  www.salzhaff-info.de

4. Stadt Wismar: www.wismar.de

5. Ostseebad Rerik: www.rerik.de

 

ERSCHLIESSUNG

Der gesamte Ferien- und Wohnpark ist vollständig neu erschlossen.

Folgende Leistungen sind im Grundstückskaufpreis enthalten:

  • Abwasserkanalisation, Trinkwasserleitungen, Erdgasleitungen, Stromleitungen, Telekommunikationsleitungen bis zur Grenze des Baugrundstücks
  • B-Plan gemäße erstmalige Herstellung der öffentlichen und Privatstraßen, Wege, Plätze einschließlich: Fahrbahnen als Mischverkehrsflächen, Straßenentwässerung, Straßenbeleuchtung, Straßenbegleitgrün, Straßenbenennungsschilder, Verkehrszeichen
  • erstmalige Herstellung gemäß B-Plan der Knickwälle sowie der gemeinschaftlichen privaten Grünanlagen

Das Regenwasser ist auf dem jeweiligen eigenen Grundstück versickern zu lassen.

 

Folgende Kosten sind nicht im Kaufpreis enthalten und durch den Käufer an den Zweckverband zu entrichten:

  • Beiträge für den Anschluss des Grundstückes an die Einrichtung der Wasserversorgung und Schmutzwasserbeseitigung des Zweckverbandes Wismar

 

VERKAUFSPREISE

Die Verkaufspreise betragen ab 200,00 €/m². Eine Maklercourtage wird nicht fällig. Die Grundstücke werden direkt vom Eigentümer angeboten und veräußert.

 

EMPFEHLUNGEN

Bauträger:

Es gibt keine Bauträgerbindung oder ähnliche Verpflichtungen. Aufgrund der in den vergangenen Jahren gemachten Erfahrungen können jedoch vielfältige Empfehlungen gegeben werden. Darüber hinaus gibt es gute Kontakte zu Architekten und Baufirmen.

Ebenso kann Hilfestellung bei der Finanzierung und beim Einkauf der Einrichtung - von der Badausstattung über das Mobiliar bis hin zu Haushalts- und anderen elektronischen Geräten - gegeben werden.

 

Ferienhaus-Vermarktung:

Es besteht die Möglichkeit die  Firma Novasol, den größten Ferienhausanbieter Nordeuropas, (www.novasol.de), mit der Vermarktung Ihres Ferienobjekts zu beauftragen.

Parzellenplan des 3. Bauabschnitts (und Teilen des 1. und 2. BA)

Parzellenplan des 3. Bauabschnitts (Ausschnitt aus dem rechtskräftigen B-Plan)

Preisliste

PREISENTWICKLUNG

2010: ca. 45,00 €/m2

2012: ca. 65,00 €/m2

2014: ca. 85,00 €/m2

2016: ca. 95,00 €/m2

2017: ca. 105,00 €/m2

2018: ca. 115,00 €/m2

2019: ca. 125,00 €/m2

2020: ca. 155,00 €/m2

2021: ca. 200,00 €/m2

2022: ewartet: 250,00 - 300,00 €/m2

Impressionen

 

 

Fortsetzung folgt…

Themensammlung

Kindheit, Schulzeit und mögliche Auslöser der Krankheit (1968 -1986)

Zerbst, Rostock, Wismar, Neuburg, Budapest

Internat, FDJ-Leitung, Agitator, Silvester 84, Chemie-Prüfung für Aufmöpfige, mit Pflanzenschutzmitteln gebeiztes Getreide auf dem Kornboden, ein schwerer Sturz

Wehrdienst bei der Grenzbrigade Küste (1986 - 1989)

Kühlungsborn, Bansin, Ahlbeck, Kaminke

Militärischer Nahkampf und das Kampf-Schwimmer-Komando, Simulant mit 40-Fieber, von 68 auf 100 in 12 Monaten, Unteroffizier, Grppenführer, Zugführer, Standort-Kommandant, Ausbilder, Fahnenflucht, AK47 im Einsatz, Auszeichnungen

Studium: Zahnmedizin, Lehramt, Chemie (Diplom), Molekulare Genetik (1989 - 1999)

Rostock, Hamburg, Heidelberg, Dossenheim, Berlin, Dorsten, Essen

Die Wende, Hochzeit in Dresden, Studentenverbindung Rupertia, das schönste Haus in Heidelberg, der schnellste Trinker von Heidelbeg, DKFZ, Diplomarbeit in Theoretischer Anorganischer Chemie (Molecular Modelling), Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG), Humangenomprojekt, Promotion, Vorträge in Polen, Österreich, Schweiz, Italien, Finland, Spanien, USA, Kanada, Mexico, Indien

Erst Trautes (Dossen)Heim... mit Garten, dann Fernbeziehung

Beruf und Familie (2000-2021)

Berlin, Potsdam, Wismar, Boiensdorf

Arbeitsgruppenleiter am MPIMG, RZPD Deutsches Ressourcenzentrum für Genomforschung, Abteilungsleiter, Geburt der Kinder, Die Entwicklung der wahrscheinlich besten Kinder dieser Erde, Hausbau am BUGA-Parkk, MBA-Studium, Tod der Eltern, Firmengründungen, Gschäftsführer, Gerichtsverfahren, Ehevertrag, Scheidung, Obdachlosigkeit, Insolvenz

Besondere Ereignisse

Geburt in Zerbst UND Rosslau, am Sontag den 11.02.1968

Silvester 84

Internat-Highlights

Heimverbot Groß Stieten

Entführt in eienem Schwarz-Taxi, höchste Lebensgefahr

AK47 Einsatz abgebrochen

Trabant Deal - nach der Wende, vor der Währungsunion

Clio-Deal, vom Bus gestreift

Jaguar XJ-Brand - nur 60 s bis zur Hölle. Der schwerste Fahrzeugbrand in der Firmengeschichte.Jaguar

Maserati Quattroporte - letztes Mittel zur Abwendung der Insolvenz

Amazon Go - internationale Patentanmeldung für kassenlosen Shop vor Amazon

CONGENIAL42 und die Einkaufsmacht-Synthese-Maschine

Kalle, Luigi & Willi

Jackie

HUGO-Meeting, Yucatán, Mexico: SARS, Malaria oder Denge?

Zu Niemandem ein Wort. Unsere Nachbarn, die Asperger-Zwillinge - ausgezeichnet u.a. mit dem Jugend-Literaturpreis des Landes Brandenburg

Mit dem Hubschrauber in die Klinik

Fischstäbchen aus Fleisch?

Publikationen & Patentanmeldungen

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